Düsterer Dichter

Die dunklen Abgründe der Seelen


Biographie

 

Aus einem Orgasmus entstanden, gebar die Dunkelheit ein Kind,

und fand früh den Weg zum Worte, spie es aus,

wie es selbst ausgespieen wurde, in jene Welt,

und schnell begriff es, das Wahrheit, sterben heißt,

und wir leben in finsteren Zeiten, geboren war der düstere Dichter.

 

Kennst du die Hölle, dann kennst du mich,

kennst du die Dunkelheit, das Gefühl wenn dir dein Herz bricht,

dann kennst du mich, nur Licht bin ich nicht,

ich bin Gedicht.

Der Düstere, der sein leben lebt,

sich mit der Welt im Kreise dreht,

allein, am Abrund steht.

Bin das stille flüstern, aus dem düsteren,

bin der Wind der zu dir spricht,

die dunkle Seite, Nacht, nur Licht bin ich nicht.

 

Mein Blutgemisch aus Tränen,

ist die Tinte mit der ich schreibe,

hinter Gräben still und leise,

mich ganz der Poesie hingebe,

und dem dunkeln mich neige.

 

Wuchs auf, wenn man das so nennen kann,

leidgetragen, lebte ich den Schmerz,

aus einem Kind, wurde dann ein Mann,

und schwarz, mein Herz.

Licht hatte keine Macht.

Vergessene Emotion, ist Vergangenheit,

liegt hinter mir, jetzt ist Dunkelzeit.

Denn ewig ward es finster,

und Wahrheit das heißt sterben,

ich bin der düstere,

und mit Blut will ich euch werben.

 

Chaos will ich spenden, Herzen will ich Pfänden,

dich ganz und gar verdüstern, ich nehme deine

Seele, Lichter blass ich aus,

leben mein und quäle, die Finsternis muss raus.

 

Und ich ging raus in die Welt,

die Augen geöffnet, lebte ich einsam,

am Rande von allem was da war,

doch was ich sah, mir nie gefiel,

nicht gefällt, eine Welt, so kühl.

 

Wollte Sinn verdichten,

Worte bluten aus mir,

das schwarze Herz schlägt für die Nacht,

wie du, bin ich ein Tier.

 

Ich schloss die Augen, blind war ich dann,

der Worte Kunst, mein Zwang, mein Bann.

 

Bin der Schatten, bin das Grauen,

trage Hände, trage Klauen,

bin die Nacht und tiefste Schwärze,

die aus dem Herzen mein lacht,

ich bin das Wort, gereimt ist es wahr,

ich bin Dichter, und nun bin ich da.

 

Der düstere, der, der dich versteht,

deine Schmerzen kennt,

trage dieselben mein im Herzen,

niemand ist mir fremd, kennst mich doch,

kennst doch das Leid und suchst wie ich,

doch Trost in Zeit,

Hoffnung,

welch ein großes Wort,

lebend, suchend, am düster Ort.

 

Poet, Poet, der Nacht ein Kind,

flüstern, düsteren, ich bin Wind.

Bin ein Sturm, ich bin Orkan,

und lebend in meiner Welt und Wahn,

kann alles tun, weil ich kann,

als Dichter, Mann, in meinem düsteren Zwang.

 

Ich bin der, der dich versteht,

bin von Finsternis umweht,

dunkel bin ich da, Poet,

fern der Heimat meiner Lichter,

unter euch, als düsterer Dichter.

 

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